Die Schulpartnerschaft zwischen Westnetz, dem Verteilnetzbetreiber von innogy SE im Westen Deutschlands, und der Realschule Plus Mendig wurde jetzt durch den dreitägigen Besuch von Schülerinnen und Schülern mit Leben erfüllt.  Die Schüler der Klasse 12 des Bildungsganges Fachoberschule „Technische Informatik“ übten sich im Umgang mit der Technik. Das Thema lautete „Energiesparen durch intelligente Steuerungstechnik
Ausbilder Reiner Hürter nahm die Schüler in Empfang und vermittelte ihnen vor dem praktischen Einsatz einen Einblick in den Alltag eines Elektronikers für Betriebstechnik. „Uns ist wichtig, dass die Jugendlichen ein Gefühl für die Arbeitswelt entwickeln“, betonte er. Anschließend erfuhren die Schüler, wie man durch intelligente Steuerungen Energieeinsparungen in vielen technischen Geräten erreicht. Diese Steuerungen sind häufig mit Mikrocontrollern bestückt. Einen dieser Mikrocontroller, den Arduino, lernte die Klasse kennen und programmieren. Die Schüler löteten zunächst ein kleines Board und programmierten es in kleinen Schritten. Angeleitet und unterwiesen wurden sie von Auszubildenden, die ihre Rolle mit viel Eifer ausfüllten. Für Reiner Hürter eine Maßnahme, die gleich doppelt Sinn macht: „Zum einen vereinfacht die Ansprache unter in etwa Gleichaltrigen die Vermittlung von Inhalten. Zum anderen stärkt die Rolle des Unterweisers das Selbstbewusstsein der Auszubildenden.“
Fachoberschulkoordinator Dirk Wehner ist froh, im Rahmen der Schulpartnerschaft den Besuch im Ausbildungszentrum der Westnetz anbieten zu können. „Hierbei können wir die Theorie der Schule und die Ausbildungspraxis miteinander verknüpfen und die Themeninhalte der Fachrichtung Informationstechnik (IT) um weitere elektrotechnische Verständnisbereiche erweitern.“

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Bild: Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 der Realschule Plus mit Fachoberschule in Mendig besuchten das Ausbildungszentrum der Westnetz in Saffig, Foto: Westnetz